Donnerstag, 23. Oktober 2014

Schirner Tage 2014


Vom 31. Oktober bis zum 02. November finden die Schirner Tage statt, bei denen ich auch wieder dabei sein werde. Würde mich freuen, ein paar von Euch dort an meinem Stand zu treffen, ins Gespräch zu kommen und Euch bei meinen Veranstaltungen auf der Messe zu sehen!

Freitag, 14.40 Uhr - Bühne 2
Trommeln, Didgeridoo & Flöten (gemeinsam mit Namakua Pedro Bley)
Wie schon im letzten Jahr werden Namakua und ich wieder zusammen Musik machen...

Samstag, 16.10 Uhr - Bühne 2
Segenswünsche – Die Spiritualität der kleinen Dinge
Die keltische Tradition der Segenswünsche richtet sich auf die vielen kleinen Dinge unseres Lebens: das Anzünden des Kamins, die Zubereitung unseres Essens, das Reparieren von Spielzeug, einen Spaziergang durch den Wald oder am Hafen entlang, der Besuch von Freunden …
In diesem Vortrag geht es um die Praxis der Segenswünsche, die uns immer wieder die Fülle vor Augen führt, welche in jedem Moment unseres Alltags gegenwärtig ist.

Samstag, 18.20 Uhr - Zelt 2
Seelenflöte - Heilende Töne für die Welt
Diesen Auftritt von Namakua, der Flöten aus aller Welt spielt, unterstütze ich mit sanften Tönen auf der Rahmentrommel.

Sonntag, 12.00 Uhr - Bühne 2
Furchtlos unser wahres Selbst leben – Unser Drachenherz schlagen lassen
Der Drache gilt in vielen asiatischen Traditionen als Sinnbild für Furchtlosigkeit, Weisheit, Vertrauen, Glück und Kraft. Sein großes Herz schlägt im Rhythmus dieser Welt, erklingt wie eine tiefe Glocke der Achtsamkeit und ruft uns in den gegenwärtigen Augenblick hinein. In diesem Vortrag geht es nicht nur um die Energie der Drachen, sondern auch darum, wie wir solch ein Drachenherz in uns selbst entdecken können – ein weites Herz, in dem wir mit all unseren teils gegensätzlichen Anteilen Platz haben und so furchtlos unser wahres Selbst leben. Ein Drachenherz, das uns kraftvoll und gelassen in eine ungeahnte Freiheit führt!

Meine weiteren Termine außerhalb der Schirner Tage findet Ihr HIER.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Die Erde berühren

(c) canta38 - fotolia.com
Einmal im Leben sollte der Mensch sich auf seine Erinnerung an die Erde konzentrieren. Er sollte sich einer bestimmten von ihm erfahrenen Landschaft hingeben, sie aus so vielen Blickwinkeln wie möglich betrachten, über sie staunen, über sie nachdenken.
Er sollte sich vorstellen, wie er sie zu jeder Jahreszeit mit den Händen berührt, und den Geräuschen lauscht, die auf ihr laut werden. Er sollte sich die Lebewesen dort vorstellen und all die kleinen Regungen des Windes. Er sollte sich auf den Glanz des Mondes besinnen und auf die Farben der Morgen- und Abenddämmerung.


N. Scott Momaday, geb. 1934, amerikanisch-indigener Schriftsteller vom Stamm der Kiowa. Das Zitat ist dem Buch "Arktische Träume" von Berry Lopez entnommen, erschienen im btb-Verlag.