Freitag, 4. Juni 2010

Eudaimonie

Epikur, der alte Haudegen, beschrieb die Philosophie als "Tätigkeit, die durch Argumentation und Diskussion das glückselige Leben verschafft." Glück sei also das Ziel der Philosophie, "denn wie die Heilkunst keinerlei Nutzen hat, wenn sie nicht die Krankheiten der Körper vertreibt, so auch nicht die Philosophie, wenn sie nicht das Leiden der Seele vertreibt."
Können wir also durch richtiges Denken Glück erlangen? Die Logik zum Glücke nutzen? Können wir eine Ethik entwickeln, die unser Glück mehrt? Können wir durch Erkenntnistheorie einen neuen Blick auf die Welt gewinnen? Und können wir in der Metaphysik etwas finden, das uns tiefen Grund bietet, so dass wir einwurzeln und von dort wachsen können ohne in religiöse Schwärmerei verfallen zu müssen?
Können wir uns Visitenkarten drucken lassen, auf denen als Berufsbezeichnung "Eudaimonologe" vermerkt ist??? ;-)
Ich hoffe sehr... (auch wenn Hoffnung mir der sicherste Weg zum Unglück zu sein scheint, aber das ist wieder ein anderes Thema...)