Montag, 22. September 2008

Heiler am Wegesrand

"Der Mensch ist Teil der Natur, jedes Tier und jede Pflanze ist beseelt. und je weniger wir das begreifen und zulsassen, desto mehr verirren wir uns", sagt Wolf-Dieter Storl auf dieser DVD, die ich gemeinsam mit Björn Gaus und Christian Köhler von Subsonic Media produziert habe. Das waren spannende Dreharbeiten: Wolf-Dieter ist wirklich en wandelndes Pflanzenlexikon und kann zu jeder Blume, zu jedem Baum am Wegrand Geschichten über die Inhaltsstoffe, die traditionelle Anwendung und die Bedeutung der Pflanze in Märchen und Mythen erzählen.

Mittwoch, 11. Juni 2008

Thanx from Genpo Roshi

It has been a great pleasure to be here in Germany on tour introducing the Big Mind/Big Heart experience to all of you. The reception that I have recieved from the German people has been just tremendous. Hundreds of people have been attending the workshops and have demonstrated a great openness and receptivity to this very western approach to the awakening to their true nature. People tell me that in just three hours they have the tools now to transorm their lives. That they experience an empowerment that allows them to be more intimate with themselves and others. While being in the Big Mind experience to be free from fear and to know their meaning and purpose in this life. The participants response has been overwhelmingly wonderful and very emotional for me. I appreciate very much being here after teaching a more traditional Zen here inGermany since 1983. Thank you so very much.

Love,

Genpo

Dienstag, 10. Juni 2008

Großer Geist - großes Herz

Wie jede lebendige Tradition verändert sich auch der Buddhismus, integriert neue Einflüsse und prüft, ganz im Sinne Buddhas, was hilfreich ist und was nicht.
Gerade in der Begegnung mit der westlichen Kultur, in der der Buddhismus in verschiedenen Ausprägungen mehr und mehr Fuß fasst, hat die traditionelle Lehre einige Veränderungen erfahren.
Jenseits von Klöstern und Tempeln etabliert sich im Westen eine Laienpraxis, die verwurzelt in unserer Kultur und Tradition einem authentischen Buddha-Dharma folgt und diesen in ihren Alltag mit Familie und Beruf integrieren möchte.
Wie können wir diesen Weg gehen? Was ist notwendig? Was übernehmen wir aus asiatischen Kulturen und was nicht? Was hilft uns, tiefe Erfahrungen zu machen, die lebensverändernde Konsequenzen haben und die uns ganz in diesen Augenblick führen? Dieser eine Augenblick, der so wichtig ist, der jede Grenze überwindet und uns mit allen Wesen verbindet...
 Der amerikanische Zen-Meister Genpo Roshi gehört zu den unkonventionelleren Lehrern eines neuen Buddhismus im Westen. 1944 geboren, studierte er unter Taizan Maezumi Roshi den Zen-Weg, wurde Mönch, Priester und Dharma-Nachfolger, heiratete, bekam Kinder, lernte und lehrte, und gründete die internationale Gemeinschaft Kanzeon Sangha mit Gruppen in Deutschland, England, Frankreich, Holland, Polen, Malta und verschiedenen Staaten der USA.
Sein Hauptziel, den Buddha-Dharma in unser alltägliches Leben zu integrieren, verfolgt er in Sesshins und Workshops seines traditionellen sowie seines nichtreligiösen Trainingsprogramms.

Er schreibt selbst:

Es gibt ein transzendentes Gewahrsein, Big Mind, Big Heart, das gegenwärtig und für jede und jeden von uns unmittelbar zugänglich ist. Wenn wir das realisieren, erkennen wir, dass es der Ursprung und die Quelle von wahrem Frieden, von Glück, Zufriedenheit, Mut und Freude ist. Und doch wissen wir nicht, wie wir zu diesem Gewahrsein Zugang finden, wie wir es ins Bewusstsein bringen können. Wir wissen nicht, wie wir es ausdrücken und ihm in unserem Leben Form geben können.
Die letzten sechsunddreißig Jahre habe ich nach einem Weg gesucht, Menschen dabei zu helfen, zu diesem Gewahrsein Zugang zu finden. Im Juni 1999, nach vielen Bemühungen, fand ich dann endlich einen einfachen, effektiven Weg, den ich seither noch weiter erforscht und verfeinert habe. Ich nenne ihn den Big-Mind/Big-Heart-Prozess oder einfach nur Big Mind.


An Methoden, oft auch vermeintlich neuen Methoden, mangelt es der spirituellen Szene nicht. Was ist also dran am Big Mind Prozess? Bevor wir hier über eine persönliche Erfahrung sprechen, sollten wir erst klären, was dieser Prozess eigentlich ist und was er beinhaltet.


„Was für eine Art von Firma ist das wohl?“

Der Big Mind Prozess ist eine Verbindung aus Zen-Praxis und dem sogenannten Voice Dialogue, den Hal und Sidra Stone in den 1980er Jahren entwickelten. Hierbei wird auf verschiedene Aspekte (oder Stimmen) unseres Bewusstseins eingegangen, sie werden einzeln befragt, gewertschätzt und es wird ihnen ihr entsprechender Platz zugewiesen. Was hier nun reichlich theoretisch klingt, macht Genpo Roshi an einem einfachen Beispiel deutlich:

In jedem von uns sind unzählige Stimmen oder Aspekte am Werk. Zur Veranschaulichung ihrer Wirkungsweise können wir uns eine große Firma mit vielen, vielen Angestellten vorstellen. Wie viele sind es? Niemand weiß das so genau. Es ist eine etwas bizarre Situation. Wir haben wahllos irgendwelche Leute eingestellt, ohne sie vorher über ihren Job oder ihre Position zu informieren. Wir haben es auch unterlassen, ihnen eine klare Aufgabenstellung zu geben. Als ob das noch nicht schlimm genug wäre, haben wir diesen Leuten noch nicht einmal gesagt, für wen sie arbeiten, wie das Unternehmen heißt und wer der Boss ist. Dann haben wir sie aufgefordert, sich an die Arbeit zu machen. Was für eine Art von Firma ist das?
Es ist eine dysfunktionale Firma. Der Buddha entdeckte dies bereits vor zweitausendfünfhundert Jahren, verwendete jedoch eine etwas andere Beschreibung. Er sagte, dass wir die Welt verkehrt herum – „auf den Kopf gestellt“ – sähen. Auch wenn das in Sanskrit oder Pali etwas anders klingen mag, hat es ungefähr diese Bedeutung. Meines Erachtens ist „dysfunktional“ ein noch besserer Ausdruck. Wir sehen die Welt auf eine dysfunktionale Art und Weise, und deswegen leiden wir. Eine Firma, in der niemand seine Berufsbezeichnung, die Aufgabenstellung noch die Zielsetzung kennt, in der niemand weiß, was zu tun ist, ist eine Firma, die sich im Chaos befindet und „leidet“.
Wir werden uns nun nach und nach mit den Angestellten des Unternehmens unterhalten – nicht mit allen, aber doch mit einer Anzahl von Schlüsselfiguren. Wir werden uns mit allen einzeln besprechen, uns ihre Ansichten über ihre Arbeit anhören und mit ihnen ihre Aufgabenstellung und Position klären. Wir werden ihnen mitteilen, wozu sie in der Firma eingestellt wurden und welche Leistung wir von ihnen erwarten. Schließlich werden wir sie dem Vorstandsvorsitzenden vorstellen.
Nach Beendigung all dieser Interviews werden alle Angestellten ihre eigentliche Arbeit besser verrichten können. Das bedeutet, diese Firma – jene nämlich, mit der Sie dieses Buch in Händen haltend auf dem Stuhl sitzen – wird künftig eine gut organisierte und funktionierende Firma sein.


Jeder kennt die Stimmen, die in uns tätig werden. Übrigens meist dann, wenn wir sie am wenigsten gebrauchen können. Da gibt es den Skeptiker, den Kritiker, das verletzte Kind, die Angst, die Wut, das Streben nach Erfolg oder Anerkennung, aber auch die Stimme der Freiheit, des Mitgefühls, der Großzügigkeit und letztlich des allumfassenden Geistes, des Big Mind.
Alle diese Stimmen sind wichtig und haben ihre Aufgaben. Doch erledigen sie diese zufrieden stellend? Sind sie zur Stelle, wenn sie benötigt werden? Oder mischen sie sich in Dinge ein, bei denen sie besser schweigen sollten?
Nehmen wir an, wir überlassen dem verletzten Kind in uns die Verantwortung für unsere Beziehung zu anderen Menschen und unsere Partnerschaft oder Ehe... Das verletzte Kind in uns wird seine Konflikte immer unangemessen ausagieren, seine Probleme auf andere Menschen projizieren, schmollend in der Ecke hocken und mit dem guten Porzellan um sich werfen.
Müssen wir uns da wundern, wenn unser Leben nicht so läuft, wie wir es uns vorstellen?

Der Big Mind Prozess identifiziert diese einzelnen Stimmen, erkennt sie an, nimmt sie an, zeigt ihnen ihren Platz, lässt sie los. So entsteht Raum für das große ICH BIN, für unser wahres Selbst, unseren Big Mind.
Funktioniert das?


Eine persönliche Erfahrung

Amsterdam im Januar. Nach gefühlten acht Stunden Parkplatzsuche ist die Stimme der Geduld in mir nur noch eine schwache Ahnung aus längst vergangenen Zeiten. (Später, als ich für den Parkplatz 45 Euro auf den Tisch legen muss, verabschiedet sich diese Stimme gänzlich und trübt mein Verhältnis zu den Niederlanden auf unbestimmte Zeit...)
Dann endlich im Nautilus-Center, einem Gebäude, das wie ein riesiges Schiff mitten in der Stadt vor Anker liegt. Im Obergeschoss, der Big Mind Workshop.
Ungefähr 120 Menschen in einem dunklen Saal und vorne sitzt Genpo Roshi auf seinem Regie-Stuhl. Ein wirklich passendes Möbelstück, denn wie ein geschickter Regisseur manövriert uns Genpo Roshi durch diesen Prozess.
Nach und nach werden alle (oder fast alle) Stimmen angesprochen. Die gemeinsame Vorstellungsrunde wird der Stimme des Angebers übertragen – Genpo Roshi meint, dass seitdem er das so handhabt, die Vorstellungsrunden recht unterhaltsam geworden sind, was ich nur bestätigen kann.
Dann kommt der Narzisst, ein guter Bekannter des Angebers – und so geht es weiter: Von den Stimmen, die wir gar nicht so gerne wahrnehmen und die wir uns nicht eingestehen mögen über die Stimmen, die unsere dualistische Wahrnehmung prägen, zu den Stimmen, die uns Zugänge zum non-dualen Bereich ermöglichen.
Nichts wird verdrängt, nichts verurteilt. Auch bei Aspekten, die im allgemeinen spirituellen Rahmen als eher hinderlich gewertet werden, wie beispielsweise das Verlangen nach etwas, wird klar, dass auch sie ihre Berechtigung haben. Um beim Verlangen zu bleiben: Es gibt auch das Verlangen, soziale Ungerechtigkeiten zu verändern, das Verlangen, unsere Kinder gesund aufwachsen zu sehen etc.
Zu jedem Aspekt ändern wir unsere Sitzposition, richten uns neu aus, ändern die Perspektive, identifizieren uns in diesem Moment mit dem jeweiligen Teilaspekt unseres Seins. Meine anfängliche Skepsis schwindet: Es gelingt mir nach einiger Zeit wirklich, Zugang zu diesen einzelnen Stimmen zu finden und aus ihnen heraus zu sprechen.

Immer weiter und offener werden die Stimmen, dringen in Bereiche der Einheit vor, werden feiner und leichter... und dann plötzlich: Big Mind!
Genpo möchte mit Big Mind sprechen und mein Denken setzt für einen Moment aus.
Da ist eine große Stille. Eine Stille, die alles umfasst, was vorher sprach. Ein Geschmack des reinen Seins. Unvermittelt, unverstellt.
Ein Blinzeln in das Eine. Absolut authentisch und nicht wirklich in Begriffen auszudrücken.

Ein stiller Frieden breitet sich in mir aus. Ich habe nichts zu sagen.
Im Nachhinein, in der Rückschau, als mein denkender Geist schon wieder fest im Sattel sitzt, kann ich es am Besten mit den Worten Walt Whitmans zusammenfassen:
„Mein Herz ist weit, in mir hat vieles Platz.“


Das Erwachen unseres allumfassenden Geistes

Was erwacht in diesem Moment, dem Moment, in dem Big Mind spricht oder auch schweigt?
Was ist diese Weite, die wir in uns entdecken?
Der Big Mind Prozess führt uns in den inneren Bereich, der immer schon erwacht war, dessen wir uns aber nicht bewusst waren, da wir so von unseren anderen Stimmen abgelenkt, ja nahezu absorbiert sind. Diese Kombination aus westlicher „Schattenarbeit“ und östlicher „Lichtarbeit“ integriert unsere verschiedenen Anteile in dem großen, allumfassenden Geist, dessen Antlitz wir schon vor unserer Geburt trugen.
Ist das eine Revolution im buddhistischen Bereich? Zumindest ist es etwas Neues, etwas, das auch Ungeübten einen schnellen Zugang und ersten Einblick in das gewährt, was gemeinhin mit „Erleuchtung“ oder „Erwachen“ bezeichnet wird.
Ken Wilber, der in seinem Vorwort zu Genpo Roshis Buch sagt, dass er jedem, der diesen Prozess ausprobiert - ganz gleich ob mit dem Buch, einer DVD oder bei einem Workshop - ein Kensho-Erlebnis, ein „Blinzeln“ garantiert, hat tatsächlich Recht:
Der Big Mind Prozess öffnet eine Tür, eine Tür, von der wir immer dachten, sie sei verschlossen und verriegelt, nur von Auserwählten zu durchschreiten.
Diese Tür öffnet sich und wir können den Kopf hindurchstecken, einen Blick erhaschen, der unser Herz und unseren Geist weitet.


Wie geht es weiter?

Der Same dieser Weite kann in unserem Herz Wurzeln schlagen. Hat man den Big Mind in sich entdeckt, nimmt er eine frische Perspektive zu unseren anderen Aspekten ein und gibt ihnen Ordnung. Er integriert sie, indem er sie wirklich sieht. So wie sie sind, so wie sie hilfreich agieren können. Big Mind löscht keine dieser Stimmen aus, er integriert sie in ein größeres Ganzes – in sich selbst.
Deshalb ist das Herz auch so zentral, denn keinesfalls sollte das Gefühl zu kurz kommen. Eine rigide Abtötung unserer Emotionen ergibt keinen Sinn. Der Frieden eines Zen-Eisblocks ist trügerisch.
Big Mind, der große Geist, und Big Heart, das geweitete Herz, ergänzen sich. Ihre Integration macht den ganzen Menschen aus.
Wenn Big Mind spricht, klingt das so:

Ich bin endlos, ich bin ewig, ich bin unendlich. Es gibt nichts, was über mich hinausgeht oder außerhalb von mir liegt. Es gibt nichts, was ich nicht bin. Ohne Anfang und ohne Ende, völlig ohne Grenzen, völlig ohne Einschränkungen.
Ich sehe die Dinge ganz einfach so, wie sie sind. Ich richte nicht, ich bewerte nicht, ich verurteile nicht. Alles ist in seiner Erscheinungsform vollkommen perfekt und vollendet.
Ich habe keine Angst, weil es nichts gibt, was von mir getrennt wäre und mich verletzen könnte – nichts kann mich schädigen und nichts mich beeinträchtigen. Es gibt nichts und niemand, das ich nicht bin. Ich bin ungeboren und daher auch unsterblich. Ich bin der ungeborene Geist. Ich bin der eine Geist. ICH BIN.


Das große Herz ist offen für die Welt, in ihm „hat vieles Platz“, wie Whitman so schön sagt.
Genpo Roshi fragt in seinem Buch dieses Herz, was es vom Big Mind unterscheidet.
Es antwortet:

Ich bin genauso umfassend, genauso grenzenlos, genauso ewig. Ich bin genauso unermesslich wie Big Mind. Jedoch fühle ich. Ich sorge mich. Ich bin das Herz. Im Gegensatz zu Big Mind liebe ich und sorge mich um alle Wesen.
Big Mind ist einfach nur gewahr und eher gleichgültig. Für Big Mind ist alles absolut vollkommen, genau so wie es ist. Ich hingegen unterscheide. Wenn ich Leiden sehe, will ich es beenden. Wenn ich Schmerz sehe, will ich diesen Schmerz lindern. Wenn ich Ungerechtigkeit sehe, will ich Gerechtigkeit herstellen. Wenn ich Verbrechen, Mord und Gewalt sehe, will ich etwas daran ändern.
Ich bin Handlung und Tat. Big Mind ist Nicht-Tun. Big Mind ist einfach nur. Ich handle, und meine Absicht ist es, das Leiden aller Wesen dieser Welt zu lindern.


So wie Herz und Geist in diesem Prozess integriert werden, wird auch das Männliche und Weibliche integriert, die Freude und der Schmerz, das Transzendente und das Immanente, das Dualistische und das Nicht-Dualistische. Alles umfasst einander und wird im Big Mind / Big Heart überstiegen.
Dies gelingt nicht von heute auf morgen, sondern muss geübt werden. Hier kommt die Meditation ins Spiel, die die im Big Mind Prozess gewonnenen Erfahrungen vertieft, sie in unser Leben integriert und uns hilft, diese Erfahrungen auch wirklich zu verkörpern.
Praxis ist unabdingbar. Die Verbindung aus Big Mind Übung, Sitzmediation und körperlicher Aktivität umfasst und durchdringt den ganzen Menschen. Auf diesem Weg ist es möglich, unserer wahren Natur zu begegnen, „unsere Bewusstheit und unser Gewahrsein zu stärken, so dass unser Wirken wahrlich von Weisheit und Mitgefühl gespeist ist.“

Um nichts weniger sollte es uns gehen!

Mögen alle Wesen glücklich sein,
Dirk

Mittwoch, 28. Mai 2008

Nachtrag aus Sünna

Am Wochenende in Sünna war ich leider nicht mehr dabei - doch Julia, die auch die wunderbare Website www.druidry.de eingerichtet hat, schickte mir ihren Bericht, den Ihr hier lesen könnt.
Nächstes Jahr werde ich mir das Seminar in Sünna nicht entgehen lassen...
Ganz sicher,
Dirk

***

Erstmal war die Location einfach genial: www.keltenhotel.de
Mitten im Wald mit tollen Wanderwegen vor der Haustür, einem Pool und einem original nachgebauten Keltendorf gleich daneben. Die Gruppe war auch super, denn es waren entweder OBODies im Bardengrad oder ein paar wenige die OBOD schon kannten und sich intensiv mit dem Druidentum beschäftigt hatten. Alle konnten englisch, daher war keine Übersetzung notwendig. Philip konnte direkt zu uns sprechen.

Am Samstag kam Philip an und Stefan vom Arun Verlag. Wir begannen das Seminar im Keltendorf um den zentralen Feuerplatz herum. Jeden Tag fingen wir mit dem Light-Body-Exercise und dem Sacred-Grove-Exercise an. Dann hat Philip uns den Barden näher gebracht mit einer Meditation, in der wir unseren inneren Barden trafen, danach hat Philip eine Geschichte aus der keltischen Mythologie erzählt und Hintergrundwissen über die Bedeutung des Barden und dessen 'Wirkungskreis'. Anschließend haben wir noch alle eine Karte aus dem Tierorakel gezogen und darüber gesprochen.

Am Nachmittag hat er das Gleiche mit uns und der Figur des Ovaten gemacht. Dazu sind wir vorher zu einer einsamen Lichtung im Wald gelaufen, von der aus man die ganze Lanschaft sehen konnte. Dort lagen wir in der Wiese und die Sonne hat geschienen und es war sehr warm. Wunderschön. Diesmal haben wir eine Karte aus dem jetzt in deutsch erhältlichem Pflanzenorakel gezogen.

Eine Teilnehmerin hat dann noch mal nach den Unterschieden der drei Grade gefragt und Philip hat als Antwort eine Meditation mit uns gemacht, in der wir zu Bäumen wurden. Danach hat er erklärt, dass die Wurzeln, die sich ins tiefe Dunkel hinunterstrecken der Ovatenarbeit gleichen, der Stamm der des Barden und die Äste die sich gen Himmel strecken für den Druiden stehen. Aber alles ist ein Baum, den man nicht wirklich aufteilen kann, weil er nur als Ganzes Bestand hat. Ich fand das eine wahnsinnig tolle Erklärung.

Am Samstag abend saßen wir im Keltendorf am Lagerfeuer und tranken sehr leckeren Met, es war eine Musik- und Tanzgruppe da, die auf Nachbauten keltischer Musikinstrumente spielten. Dazu tanzten zwei Frauen einen kriegerischen Tanz und einen Lusttanz. Es war als wären wir zurück versetzt in die Keltenzeit. Wir sangen dann alle und trommelten und saßen zusammen bis spät in die Nacht.

Am Sonntag kam der Druidengrad dran. Philip machte wieder das Gleiche wie schon vorher beim Barden und Ovaten. Die geführten Meditationen wurden immer intensiver und es war wirklich ganz anders als allein mit den Gwersu zu arbeiten. Für den Druidengrad gingen wir auf die Spitze des Oechsenberges wo früher eine echte keltische Siedlung stand. Dort haben sie ein großes keltisches Holzkreuz aufgestellt, das mit keltischen Symbolen und Ogham Schrift versehen ist (muss ich noch entziffern, hab's fotografiert). Von da aus sah man in jede Richtung über die Landschaft bis zum Horizont.
Philip sagte dann, dass das ein Platz sei, den man mit der Arbeit des Druiden gleichsetzen könne, wohingegen der Platz des Barden das Lagerfeuer in der Gemeindschaft ist, wo er Lieder singt und Geschichen erzählt. Er meinte, für die Erkundung des Ovaten hätte er uns gerne in eine Höhle gebracht, nur leider gab es in der Gegend keine Höhle.

Das ganze Wochenende war einfach perfekt, vom Wetter übers Essen über die Location übers Seminar bis hin zu den Teilnehmern und mir persönlich hat es sehr viel gebracht und mir ein viel tieferes Verständnis vermittelt über das Wesen des Druidentums.

Viele Grüße,
Julia

The tour ends

Well! What an amazing ten days that has been. I have just got back and if I sit and close my eyes this is what I see: a dozen of us seated around the fire in the Celtic village of Sunna. As the flames dance, so do two remarkable women whose movements are led by Celtic instruments; a dord, drums, rattles and even a reconstructed 'gong'. 'Druids Delight' (Mead and sparkling dry white wine) is drunk, spirits soar.
The next day, high on a hill, at the site of an ancient settlement, we gaze out at the volcanic landscape of former East Germany, with two great salt piles in the distance, like surreal white mountains in the green landscape.
Then the memory changes to Stefan and I running around Bonn the next day trying to catch glimpses of Green Men (or Women!) in some of the old churches, before getting to the airport.
And now the scene changes to that extraordinary day at Externsteine. What a place! I know it has been visited by unsavoury characters in the past, but there is a clear energy here, coming no doubt from the two springs, the rocks themselves and the beautiful landscape around it. It's a shame that at the old festival times too much of a party atmosphere arises. The same thing happens in England with Stonehenge filled with 60,000 people - many of them drinking too much - at the Summer Solstice. But for us it was sheer magic. Volkert guided us around the site expertly and the 'surprise' he arranged for us was extraordinary. The flaming torches, the old chants, the Swan story and dance - all turned the evening into one I will never forget. It was quite simply remarkable!
Druids are good at creating memorable events - part of a Druid's work seems to be re-enchanting the world so it is no longer 'ordinary' but out of the ordinary, unimagined, tantalising!
I would like to take this opportunity to thank everyone who made the tour possible - all the participants (and it was so good to meet members of the Order whom I hadn't met before even though we had communicated sometimes for years by mail or email); Volkert and his grove who went to great lengths to create a spectacular evening for us; the two Reinharts (you know why!); Steffi who took really good photos and Bjorn who made the lovely little movie clip you can see on this blog; Stefan of Arun Verlag, who publishes The DruidCraft Tarot in German, and with whom I enjoyed long and vigorous conversations about challenging and difficult subjects; and Dirk Grosser of Aurum Verlag who publish the Druid Plant and Animal Oracles in German, and who arranged most of the tour. Dirk and Aurum are remarkable for the care they take of their authors. Thank you! 
Philip Carr-Gomm

Montag, 26. Mai 2008

Neue Locations für den Big Mind Prozess in Hamburg und Berlin

Wegen der großen Nachfrage wurden in Hamburg und Berlin neue Locations ausgewählt.
In Hamburg findet die Veranstaltung jetzt

in der Aula des
Gymnasium Othmarschen
Walderseestrasse 99
22605 Hamburg
S1/11
statt

und in Berlin im

Fontane-Haus
Wilhelmsruher Damm 142 c
13439 Berlin Reinickendorf
BVG Verbindungen:
Bus M21, 124, X21, X33
(vom Bahnhof Wittenau, U8/S1)

Fragen stellen und anmelden können Sie sich gerne direkt bei Annegret Torspecken unter anmelden@j-kamphausen oder telefonisch unter 0521. 400 2888

Sonntag, 25. Mai 2008

Greetings from Genpo Roshi

I look forward to meeting old friends and making new ones in Germany soon. I am very happy to hear about the wonderful reception of my book in its German edition so far.

The Big Mind process seems to be catching on all over the world. Many therapists and psychoanalysts are finding it extremely valuable in their work with clients. In the medical profession, doctors are using it to help cardiology patients and those with cancer and multiple sclerosis. Mediators around the world are using it to find the place of neutrality. Teachers in all fields and at all levels, from early childhood education to post-graduate, are incorporating the process in their teaching. Corporations and business people are finding it a powerful tool in their respective fields. People like Ken Wilber and religious figures of all faiths and denominations are saying that it is a truly ecumenical process for raising the level of awareness and consciousness that excludes no one and has no boundaries. The applications and potential of Big Mind Big Heart are as unlimited as our imagination and our desire to help others.


With all good wishes,
Dennis Genpo Merzel

Freitag, 23. Mai 2008

Orakel

Heute arbeiteten wir einen ganzen Tag mit dem Tier- und dem Pflanzenorakel. Philip stellte ausführlich dar, welche Bedeutung Tiere und Pflanzen in der druidischen Tradition haben - und mithilfe von geleiteten Meditationen kam jeder Teilnehmer in Kontakt mit den Wesen, die heute in seiner oder ihrer jeweiligen Situation eine Botschaft bereithielten.
Die Orakel dienen dazu, Einsichten in das eigene Leben zu bekommen, Zugang zu finden zu Antworten, die tief in unserer eigenen Weisheit schlummern. Es geht nicht darum, in die Zukunft zu sehen, sondern sein Leben jetzt zu betrachten, Einsichten zu gewinnen und selbst Änderungen herbeizuführen falls nötig.
Philip machte anschaulich, wie wichig unsere Beziehung zu Tieren und Pflanzen ist und wie sie uns einerseits davor schützt, in dieser Welt verrückt zu werden, und uns andererseits dazu herausfordert, immer weiter in die Tiefe zu gehen und unsere Seelenlandschaften zu erforschen.
In der Meditation können wir uns mehr und mehr öffnen und die Veränderung, die eine Begegnung mit einem Tier oder einer Pflanze in uns hervorbringt, klarer und nachhaltiger erfahren.
Vieles geschah heute jenseits von Worten - auf der Grenze zwischen dem physischen und dem nicht-physischen Bereich, dort wo unsere Welt und die Anderswelt sich berühren. Dort, wo unsere Wahrnehmung und unsere Welt sich erweitern und uns in eine größere Freiheit, in eine wilde Weisheit führen.

Die Reise geht weiter,
Dirk

Realismus in München

Frage: Sehen Druiden denn auch die Brutalität, die es manchmal in der Natur gibt?
Antwort Philip: Nun ja, wenn ich im Meer tauche und ein Hai kommt auf mich zu, habe ich zumindest selten den Impuls, ihn zu umarmen...

Donnerstag, 22. Mai 2008

Externsteine

Da ich in Bielefeld aufgewachsen bin, war ich schon als Kind öfters an den Externsteinen. Und in den letzten Jahren war ich immer mal wieder dort, habe auch meiner Tochter schon die "größten Steine auf der ganzen Welt" gezeigt. Ich habe auch Einiges über die Steine, ihre Geschichte und Bedeutung gelesen. Dennoch: Gestern habe ich sie mit ganz neuen Augen gesehen...

Mit Philip und Volkert Volkmann, einem weiteren Druiden des OBOD, waren wir mit einer ca. dreißigköpfigen Gruppe an den Steinen, wanderten, hörten Geschichten, lauschten der Harfe, schlossen den Kreis, öffneten den Kreis, tanzten, sangen, lachten...
Und am Ende des Tages standen wir im Wald und waren Teil eines druidischen Rituals, grüßten den Norden, den Osten, den Süden und den Westen, die Sonne, den Mond, die Sterne, die Pflanzen, die Tiere, die Steine und die Menschen.

Jeder trank aus dem Horn, das man nicht abstellen, sondern nur weitergeben kann. Jeder sagte, worauf er trank: Auf den Frieden, auf die Stille, auf die Kraft guter Geschichten, auf die Gesundheit unserer Kinder, auf die Freude, den Gesang, die Liebe, die Kreativität, die Inspiration und viele andere gute Dinge. Gute Dinge, die in unseren Herzen ruhen und denen wir leider viel zu selten Ausdruck verleihen.

Vielen Dank an alle, die dabei waren - und vor allem an Volkert und seine Freunde aus Frankfurt, die alles so wunderbar vorbereitet hatten.

Auf alles Gute in dieser Welt,
Dirk

Mittwoch, 21. Mai 2008

Der Weg des Druiden

Nachdem Philip gestern Abend in Bielefeld einen kurzen Überblick über die Geschichte des Druidentums gab - eine Reise durch die proto-keltische Zeit, die klassische Zeit (ca. 500 v. Chr. bis 500 n. Chr.), die Renaissance der druidischen Lehren im 17. und 18. Jahrhundert und das Wiedererstarken des Interesses in der Mitte des 20. Jahrhunderts - , legte er auch die grundlegenden Ziele des Druidentums dar: Kreativität, Weisheit und Liebe.
Er sprach ebenfalls über das ethische Handeln im Druidentum, das eben nicht durch feststehende Gebote bestimmt wird, sondern natürliche Folge der Entwicklung von Tugenden im Charakter eines jeden Menschen ist.
Mithilfe eines Gesangs unternahmen wir gemeinsam eine kurze Reise in die Anderswelt, die für viele Zuhörer sicher neu und beeindruckend war. Für mich persönlich hatte die Vibration des Gesangs eine ganz besonders meditative Qualität.
In den auf den Vortrag folgenden eineinhalb Stunden Fragen und Antworten, ging es dann um das Finden von Inspiration durch Krafttiere und Pflanzen - die Zeichen, die die Natur uns gibt und die wir zu sehen lernen können... Dabei ging Philip auch kurz auf das keltische Pflanzenorakel und das Tierorakel ein, welche uns erste Wegweiser sein können.
Wichtig war es Philip, darauf hinzuweisen, dass wir heute mit der Natur in Kontakt treten können, dass die druidische Tradition in uns lebendig werden und relevante Antworten auf aktuelle Fragen geben kann. Wie der Lachs, der zur Quelle des Flusses und zu seinem eigenen Ursprung zurückkehrt, um neues Leben in die Welt zu bringen, so können auch wir uns unseren europäischen Traditionen zuwenden und durch sie Lebenskraft und Inspiration für unseren Weg in der Moderne erlangen.
Insgesamt war es ein sehr schöner und erhellender Abend - und die heutige Vertiefung dieser Themen an den Externsteinen wird sicher ebenfalls ein außergewöhnliches Erlebnis...
Wir sehen uns,
Dirk

Dienstag, 20. Mai 2008

Strategien

In Philips Darlegung der druidischen Tradition geht es ihm nicht darum, diesen alten Weg als Ideal darzustellen, sondern vor allem darum, zu schauen, wie die Ansätze des Druidentums heute für uns von Nutzen sein können, was wir lernen können, wie wir einen neuen Blick auf unsere Welt und unser Leben werfen können. Wie kann man heute das Druidentum leben und was hat der Druide unserer heutigen Zeit an Weisheit anzubieten? Was passiert ganz praktisch neben den Zeremonien und Ritualen der Jahresfeste? Wie und wo finden wir die Kraft, die uns befähigt, Liebe, Weisheit und Kreativität hervorzubringen?
Bei seinem Vortrag in Bad Honnef sprach Philip u.a. über sechs Strategien, die er in unserer heutigen Zeit empfiehlt, um in wahrem Kontakt mit der Natur zu sein und in unserer Welt wirklich etwas verändern zu können.

Die erste Strategie besteht darin, die "Türen" zu finden, sie offen zu halten, sie anderen zu zeigen und gemeinsam durch sie hindurchzugehen. In jeder Tradition gibt es die Überzeugung, dass neben unserer Welt noch eine andere Realität existiert. Im keltischen Kontext nennt man dies die "Anderswelt".
Die Begegnung mit Menschen, das Lesen guter Bücher, das Besuchen heiliger Orte - all dies können Türen zu dieser anderen Realität sein, zur Anderswelt, zur Quelle unserer Seelen.
Wenn wir beide Realitäten wahrnehmen können, sehen wir trotz allen Chaos die Vollkommenheit der Welt. Wir betrachten sie nicht nur als "beschädigt", sondern als von Grund auf heilig und heil. Nur wenn wir beide Sichtweisen vereinen, können wir zur Lösung von Problemen beitragen.

Die zweite Strategie gibt uns die Möglichkeit, die Krise unserer Welt als Ruf zur Gegenwärtigkeit zu sehen. Die Krise rüttelt uns wach - sie ruft uns zu unserer wahren Identität und zu unserer Quelle zurück. Wir stellen uns selbst auf "Empfang", wir sehen und hören wirklich.

Strategie Nummer drei umarmt die Unsicherheit. Dies erlaubt uns, "nicht zu wissen", was mit der Welt und der Menschheit geschehen wird. Es öffnet uns für die Möglichkeit von Inspiration und Enthusiasmus, anstelle von vorgefassten, abgeschlossenen Meinungen. Wir bewegen uns von der Angst zum Vertrauen. So können wir neue Wege gehen, Neues ausprobieren und offen für Veränderungen sein. Die Kraft des Optimismus' wird aus diesem Bereich geboren.

Mithilfe der vierten Strategie kultivieren wir das Mysterium - wir wenden uns kontinuierlich der Quelle zu, indem wir eine spirituelle Praxis aufbauen.
Wir meditieren, schaffen uns heilige Zeit, ehren heilige Räume und Plätze, ziehen uns zuweilen zurück, um stärker als zuvor den Kontakt zu uns selbst und zur Natur zu finden. Von diesem kraftvollen Ort in uns selbst, werden wir zu effektiveren Aktionen in der Welt befähigt. Wir kehren zurück zum stillen Teich von Segais, aus dem sowohl Awen (Inspiration) als auch Nwyfre (Lebenskraft) entspringt.

Strategie Fünf beschreibt das "Heiligen der Begrenzungen". Wir schrauben unsere Ansprüche zurück und öffnen uns der segensreichen Achtsamkeit, die jenseits unserer physischen Bedürfnisse liegt. Das "Weniger" bietet uns Raum für Stille und führt uns vom Haben und Tun zum Sein.

Die sechste Strategie führt uns zum wirklichen Reichtum des Lebens: Wir verändern unseren Fokus von Geld zu Kultur, von Besitzen zu Lernen und Wertschätzen, vom Konsum zu schöpferischem Handeln und Teilhabe an der Natur.

Wie anders könnte unsere Welt mit diesen Strategien aussehen?

Ich freue mich, mit Philip und Euch gemeinsam in die Tiefe dieser Strategien vorzudringen.
Viele Grüße,
Dirk

Freitag, 16. Mai 2008

End of the tour - not the end of the journey

I was surprised to find a little chunk of heaven just a few meters off a main road in Mettlach-Tunsdorf - complete with woods, a lake, a stream and a waterfall. Old, beautifully restored buildings had modern aspects while evoking almost-medieval feelings of monastic, mystical energy.

I got to do an evening lecture for a group whose youngest member was Frau Massa's five-month-old daughter. Next day we did a day-long seminar. A measure of the beauty of the European soul was that our cook, Lutz, was a transpersonal chef who had spent a year in Malibu, California; our translator (Dr. Christian Hackbarth-Johnson) was a deeply mystical man equally at home in the Christian, Zen and Yogic traditions; while Lydie came from Luxemborg and Maria from the Tyrol to attend both the evening lecture and next day's seminar.

My overall impression of Germany was of a land filled with many beautiful forests, fertile soil, loving people and eager seekers after Spirit. The hospitality and generosity and smiling faces made me feel that I was among my own - from the gigantic Jonathan and his monster sahara-crossing truck to the gentle, constantly laughing, excommunicated Hare Krishna monk, Krishnachandra; and from the smiling "sunhealers," Noemi and Romeo to the near-Gypsy Seismoril of Villa Schaaffhausen; and from dear Dirk who was so patient with my Irish accent and long, complicated mathematical formulas to Hans Swantee who hosted us at his own home on the very first night of the trip; and from the irrepressible humor of Muller and Bjorn to the serenity of Rainer, the innocence of Anika, the healing hands of Katharina.

May God continue to hold every one of you tenderly in the hollow of Her hand.
Seán

Mittwoch, 14. Mai 2008

Eine neue Eucharistie

An unserem freien Tag in Baden-Baden trafen wir uns morgens mit Chandravali und Krishna Candra (www.radhe.ch). Letzterer ist ein Hare-Krishna-Mönch, der innerhalb seiner Tradition eine ähnliche Geschichte wie Seán erfahren hat... Offenheit anderen spirituellen Richtungen gegenüber wurde auch dort abgestraft und wie Seán ist er in seiner Gemeinschaft persona non grata.
Die beiden hatten sich viel zu erzählen und ich war froh, bei diesem spannenden Gespräch dabei sein zu können. Irgendwann erwähnte Seán dann seine Umgestaltung der Eucharistiefeier in seiner Gemeinde. Als Krishna Candra darum bat, mehr darüber zu erfahren, hielt Seán spontan im Park eine solche Feier ab. Statt Hostien gab es Vollkornbrezel und statt Wein Apfelsaft. Seán sprach sein Gebet und schloss alles ein. So sprach er z.B. von Gott als dem großen Maler, der die Flügel der Schmetterlinge mit seinem feinsten Pinsel zeichnet - oder auch von Gott als dem großen Musiker, der mit seinen Regentropfen ekstatisch auf den ausgedörrten Ebenen trommelt. Seán widmete diese spontane Feier allen Wesen, den Fischen, den Vögeln, den Insekten, den Säugetieren, den Menschen, den Pflanzen und auch den Steinen, den ältesten Kindern Gottes.
Ich werde diesen Morgen und diese Feier nie vergessen - und ich bin mir sehr sicher, dass es Chandravali und Krishna Candra ebenso ergeht.

Mutter Erde

Auch am zweiten Tag auf dem Rainbow-Spirit-Festival in Baden-Baden hatte Seán viele Zuhörer. In seinem Vortrag über Schöpfungsspiritualität und unsere Mutter Erde sprach er davon, dass das Schlimmste an der Umweltzerstörung und dem Verschwinden von Arten die Tatsache sei, dass wir unsere Lehrer töten. Wir können so viel von der überschäumenden Kreativität unseres Planeten lernen, indem wir genau beobachten und wertschätzen. So geht es auch Jesus, wenn er von den Lilien auf dem Felde oder den Vögeln unter dem Himmel spricht, darum, genau hinzusehen, achtsam zu sein, offen zu sein und zu lernen.
Alles spricht zu uns - jedes Wesen ist eine eigene Offenbarung Gottes. Jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze, jeder Stein.

Alles ist gesegnet,
Dirk

Sonntag, 11. Mai 2008

BOAH!!!

War es in Freiburg noch sehr übersichtlich, verloren wir in Baden-Baden schnell den Überblick. Nachdem ich die Tür zum Vortragsraum geschlossen hatte, kam ich kaum noch zum Platz neben Seán zurück. Ungefähr 160 Menschen waren im Saal, auf Stühlen, Sitzkissen und einfach auf dem Fußboden sitzend. Manche konnten leider nur noch einen Stehplatz ergattern.
Seán war in Hochform – der irische Geschichtenerzähler, der voller Gelassenheit über Gelassenheit und voller Humor über Humor sprach, beides als Qualitäten darlegte und vorlebte, die auf dem spirituellen Pfad unerlässlich sind...

„Wer zuletzt lacht, hat das Spiel definitiv nicht gewonnen!“

Das anschließende Signieren seiner Bücher artete dann in ein "Get A Free Hug"-Event aus - und ich glaube, an diesem Nachmittag ging in doppelter Hinsicht niemand unberührt davon.

Freue mich sehr auf morgen,
Dirk

Schlechtes Karma in Freiburg?

Das sonnige Freiburg bot uns eine großartige Möglichkeit, im gegenwärtigen Moment zu verweilen und ihn einfach so anzunehmen, wie er auftauchte...
Nicht nur, dass der lokale Co-Organisator unseren Vortragstermin vergessen hatte, er hatte auch noch stattdessen ein großes Tibet-Benefizkonzert veranstaltet, so dass die Besucherzahlen unseres Vortrags recht überschaubar blieben. Christa, Marion und Waldemar (ja, das waren wirklich alle!) verbrachten mit Seán und mir einen intensiven Abend mit viel Zeit für persönliche Fragen. Gemeinsam konnten wir die Situation mit viel Humor nehmen – besten Dank noch mal an die Drei!
Vielen Dank auch an die lieben Menschen vom Hotel Alleehaus in Freiburg, die uns sehr unkompliziert und schnell mit einem Raum ausgeholfen haben.
Und herzliche Grüße an den jungen Mann aus Tanzania, den wir nachmittags in der Stadt trafen – Seán unterhielt sich ausgiebig mit ihm auf Suaheli. Ich habe zwar kein Wort verstanden, es klang aber zumindest sehr schön...

Dirk

Freitag, 9. Mai 2008

In der Küche, nicht im Restaurant

Philip Carr-Gomm benutzte neulich in einem Gespräch ein Bild, welches mich nachhaltig beeindruckt hat. Er sagte, dass wir in unserer Zeit in spiritueller Hinsicht nicht mehr im Restaurant sitzen, wo wir alles fertig zubereitet vorgesetzt bekommen, sondern dass wir selbst in der Küche stehen, die verschiedenen Zutaten vor uns ausgebreitet, und dass es an uns ist, ein schmackhaftes Mahl zu kochen.
Es gibt keine "reine Lehre", sondern wir selbst, unsere individuellen Bedürfnisse, Fähigkeiten und Talente, unsere ureigene Sehnsucht und unsere Erfahrungen mischen sich mit den Wegen unserer Vorfahren zu neuen Traditionen. Unser Leben macht die unterschiedlichen Pfade, auf denen Heiden aller Art heute gehen, lebendig.
Nächste Woche startet die Deutschland-Tour mit Philip:
Ich hoffe, wir sehen uns - und "kochen" gemeinsam...
Dirk

Übrigens: Ein längeres Interview mit Philip in deutscher Sprache ist gerade in der Mai-Ausgabe des Magazins VISIONEN erschienen.

Donnerstag, 8. Mai 2008

Companions On The Journey

Die Gemeinschaft, die sich in Kalifornien um Seán gebildet hat, umfasst ca. 400 Menschen unterschiedlichster spiritueller Hintergründe (Christen, Hindus, Buddhisten und Menschen, die sich gar keiner Tradition zuordnen), die sich den schönen Namen Companions On The Journey gegeben haben.
Für mich persönlich ein Name, der am Besten das beschreibt, worum es bei einer spirituellen Gemeinschaft geht. Gefährten auf dem Weg, auf der Reise. Es kommt nicht darauf an, dass wir alle das Gleiche glauben oder unsere Sichtweisen immer übereinstimmen. Viel wichtiger ist der gegenseitige Respekt und die Bereitschaft, einander zu unterstützen.
Wir sind gemeinsam auf dem Weg, der uns immer tiefer in die Erfahrung des Göttlichen und in die Selbstbegegnung führt. Unterschiede sind hier keine Hindernisse, sondern Bereicherungen - immer wieder neue Möglichkeiten, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten. So wird unsere Reise bunter, vielfältiger und verbindet uns in heilender Weise mit anderen Menschen.

Es bleibt spannend,
Dirk

Mittwoch, 7. Mai 2008

Von Herz zu Herz

Zum zweiten Mal hatte ich nun das Vergnügen Sean's Besuch in München zu organisieren und seinen Vortrag zu übersetzen. Seine Präsenz, sein Humor und die tiefe Lebenserfahrung, die er vermittelt, machen die Begegnung mit ihm zu einem Erlebnis. Seine lebendige und authentische Art Geschichten zu erzählen verzaubert und berührt mich tief im Herzen. Sean, ich habe die Zeit mit Dir sehr genossen und fühle mich reich beschenkt. Und ich freue mich auf unsere nächste Begegnung. Mögen noch viele Menschen aus dieser Quelle trinken.
Von Herz zu Herz
Rainer

Auf Schmugglerpfaden

In München erzählte Seán folgende Geschichte:

Da gab es einen Mann in Afghanistan, der jede Woche mit seinen beladenen Eseln über die Grenze nach Pakistan ging. Die Grenzposten wussten genau: Irgendetwas schmuggelte dieser Mann! Doch was schmuggelte er?
Sie durchsuchten die Taschen, die die Esel trugen, sie schauten sogar in die Ohren der Esel, aber nie konnten sie etwas finden.
Wenn er aus Pakistan zurückkam, durchsuchten ihn die Grenzposten auf der anderen Seite der Grenze. Auch sie stellten alles auf den Kopf, schütteten den Inhalt der Taschen auf den Boden, schauten in die Ohren der Esel und in ihre Mäuler. Doch sie konnten nichts finden. So ging das über Jahre und das Misstrauen der Grenzer blieb.
Als der Schmuggler dann alt wurde und nicht mehr über die Grenze ging, traf er in seinem Heimatdorf einen ehemaligen Grenzposten, der nun auch im Ruhestand war. Bei einem Glas Tee fragte der Grenzposten dann: "Jetzt kannst du es mir doch sagen... Was hast du all die Jahre an uns vorbeigeschmuggelt?"
Der alte Mann lächelte und sagte: "Esel. Ich habe Esel geschmuggelt."

Vielleicht können wir unsere Spiritualität, unseren Glauben, unsere Vorstellungen von einem besseren Miteinander auf diese Weise in die Welt bringen...

Viele Grüße an alle spirituellen Schmuggler,
Dirk

Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder...

Am Montagabend war Seán in Bielefeld zu Gast in den Räumen der J.Kamphausen Mediengruppe, zu der auch der Aurum Verlag gehört. Viele, die ihn schon im letzten Jahr erlebt hatten, waren wiedergekommen, ebenso viele neue Gesichter.
Seáns Thema an diesem Abend waren Kinder und ihre Wahrnehmung unserer Welt.
Welche Qualitäten meinte Jesus, als er davon sprach, dass wir so werden sollten wie die Kinder, um das Himmelreich zu erlangen?
Seán erwähnte drei Fähigkeiten, die Kinder besonders auszeichnen:
Erstens sehen sie die Dinge, wie sie sind - im Gegensatz zu uns, die wir die Dinge sehen, wie wir sind. Kinderaugen sind offen, ebenso wie ihr Geist. Während wir Erwachsenen direkt zuordnen und einordnen (meist bedingt durch Urteile, die wir treffen), nehmen Kinder einfach wahr. Die Faszination und das Sich-Verlieren in der Beobachtung (sprich: die natürlichste Meditationsform der Welt) sind noch nicht durch vermeintliche "Erziehung" abhanden gekommen. Zweitens haben sie eine unglaubliche Fähigkeit zu vergeben. Ständig vergeben sie z.B. ihren Eltern deren Fehler. Immer sind sie bereit, einen Neuanfang zu wagen, es noch einmal zu probieren, ihre Hände auszustrecken und zu vertrauen... Und drittens stellen sie Fragen, insbesondere Fragen, die mit "Warum..." beginnen. Unsere Fragen beziehen sich fast ausschließlich auf das "Wie..." von Dingen. Wie funktioniert etwas? Wie kann ich dies oder das gebrauchen? Kinder fragen: "Warum ist der Himmel blau? Warum ist der Elefant so groß?" Wenn wir wieder mehr Warum-Fragen stellen würden, dann würde uns manches in unserer Welt sehr sehr seltsam erscheinen (Warum müssen Menschen aus ihren Heimatländern fliehen? Warum verhungern Menschen, während sie in anderen Ländern durch Völlerei erkranken? Warum gibt es Kriege?), während uns auf der anderen Seite eine unendliche Anzahl von zu entdeckenden Wundern erwarten würde (Warum gibt es Trillionen Sterne? Warum bin ich hier? Warum ist überhaupt etwas und nicht einfach Nichts?)
Nicht wir sind die Lehrer der Kinder - sie sollten unsere Lehrer sein. Lehrer, die uns aus einer kollektiven Trance erwecken und uns ins Herz des Lebens führen...

Wir sehen uns dort,
Dirk

Montag, 5. Mai 2008

Spiritueller Serienkiller

The Killer himself
Unterwegs mit Seán Ólaoire erlebt man immer wieder Überraschungen. Gestern Abend in Bad Honnef sagte er: "Wenn du wirklich ernsthaft auf dem spirituellen Weg sein willst, musst du vier Morde begehen. Erstens musst du dein Ego töten. Zweitens musst du deinen Vater töten, womit die Tradition gemeint ist, aus der du stammst und in der du dich eingerichtet hast. Drittens musst du deinen Guru, deinen Lehrer töten. Und letztlich musst du auch Gott töten..."
Dabei bezog er sich auf Meister Eckhart, der schon im 13. Jahrhundert sagte: "Ich bete jeden Tag zu Gott, dass er mich von Gott befreien möge!" Auch im Buddhismus gibt es eine ähnliche Aussage: "Triffst du den Buddha unterwegs, töte ihn!"
Was wir hier töten, sind unsere Bilder, unsere Vorstellungen, die wir uns von etwas machen, das unaussprechlich, nicht zu beschreiben ist. Der Urgrund allen Seins ist größer und geheimnisvoller als unser Denken fassen und unsere Sprache vermitteln kann. Die eigenen Vorstellungen, die liebgewonnenen Bilder loszulassen fällt schwer, doch hiermit öffnet sich eine Weite, in der das wahrhaft Heilige Einzug halten kann...

Samstag, 3. Mai 2008

Grateful for meeting Seán

Although we had a public holiday in Holland, combined with nice weather, my expectations were relatively moderate of Sean's visit. But the universe works mysterious ways. The interest in Sean's lecture and the number of people which wanted to attend and attended, underlignes the importance of great message that Sean brings accross. His stories, combined with his deep teachings, make him a truely authentic and important leader of our time. I am very grateful that Sean was here and sincerely hope to see him again.

Hans Meyer Swantee (Laren, Niederlande)

Laren, NL

Laren ist ein kleines, sehr pittoreskes Staedtchen in den Niederlanden, nicht weit von Amsterdam, wo ich Seán gestern morgen vom Flughafen abholte. Hans, ein guter Freund von mir, lebt dort und hatte ein Treffen organisiert, bei dem Seán einen Vortrag hielt. Irischer Akzent, irische Geschichten, eine globale Mission... Ueber das, was Seán gestern sagte, kann ich gut und gerne das naechste halbe Jahr nachdenken!
Unter anderem erzaehlte er eine kurze Geschichte aus seiner Kindheit, die schoen illustriert, worum es ihm geht: In den 50er Jahren lebte seine Familie in einem winzigen Haus in Irland, zu dem nur ein schmaler Pfad fuehrte. 1,5 km entfernt traf dieser Pfad auf die naechste Strasse, und zu dieser Stelle wurde auch der Torf geliefert, mit dem damals geheizt wurde. Um diesen Torf nun zum Haus zu bringen, lieh sich Seáns Vater ein Pferd, einen immens grossen Kaltblueter von seinem Nachbarn. Er spannte das Pferd in sein Kummet ein, haengte den Wagen dahinter und begann den Torf abzutransportieren... Doch ploetzlich, als das Pferd anzog und die Last spuerte, begann es sich wie wild zu gebaerden, rannte los, der Wagen kippte, Seán und sein kleiner Bruder purzelten herunter, das Pferd stuerzte und sein Vater war in heller Aufregung. Als der Nachbar dazu kam, war die Ursache schnell geklaert. Seáns Vater hatte das falsche Kummet, das Kummet eines anderen Pferdes, benutzt. Es passte nicht um den Hals dieses Pferdes und es konnte auf diese Art nicht hilfreich sein.
Muss ich noch mehr schreiben?
Tragen wir das richtige Kummet? Haben wir die Praxis, die zu uns passt? Aendern wir unser Glaubenssystem, wenn unsere Erfahrungen ueber dieses hinausgehen? Oder bleiben wir stur, verletzen uns selbst mit etwas, was nicht zu unserem individuellen Weg passt und was uns in dieser Welt wenig hilfreich erscheinen laesst? Schaetzen wir unsere Einzigartigkeit, die der Fuelle des Seins eine wichtige Facette hinzufuegt oder versuchen wir den Weg zu gehen, den doch scheinbar alle gehen? Wie sehen wir uns selbst?

Ich bin gespannt auf die naechsten Tage in Deutschland.
Viele Gruesse,
Dirk

Donnerstag, 24. April 2008

Big Mind in Deutschland 2008

Genpo Roshi, Autor des Buches "Big Mind - großer Geist, großes Herz" ist im Juni für ein paar Termine in Deutschland. Es werden jeweils dreistündige Seminare mit Einführung, praktischer Demonstration des Big Mind Prozesses und anschließender Frage-und-Antwort-Runde sein.

08. Juni 08 – Berlin
Fontane-Haus
Wilhelmsruher Damm 142 c
13439 Berlin Reinickendorf
BVG Verbindungen:
Bus M21, 124, X21, X33
(vom Bahnhof Wittenau, U8/S1)

Veranstalter: AT-Connect
Infos & Reservierungen:
Annegret Torspecken 0521 4002888
oder anmelden@j-kamphausen.de


09. Juni 08 – Hamburg
in der Aula des
Gymnasium Othmarschen
Walderseestrasse 99
22605 Hamburg
S1/11

Veranstalter: AT-Connect
Infos & Reservierungen:
Annegret Torspecken 0521 4002888
oder anmelden@j-kamphausen.de


10. Juni 08 – Düsseldorf
Veranstalter: Kanzeon Sangha Deutschland e.V.
Infos & Reservierungen:
Klaus Fadle 0211 86 29 725
oder bigmind@kanzeon.de

maxhaus
Katholisches Stadthaus in Düsseldorf
Schulstraße 11
40213 Düsseldorf


11. Juni 08 – Frankfurt
Veranstalter: Integrale Initiative Frankfurt
Infos & Reservierungen:
Sonja Student 069-46 30 81 99
oder kontakt@ii-frankfurt.de

Ka Eins
Kasseler Str. 1a
60486 Frankfurt am Main

Dienstag, 15. April 2008

Termine 2008: Seán ÓLaoire auf Tour

Seán ÓLaoire auf Tour
Im Mai 2008 wird Seán ÓLaoire wieder zu Besuch in Deutschland sein.
Insgesamt zehn Termine stehen auf dem Reiseplan dieses mystischen Geschichtenerzählers.
Daten und Termine findet man auf dieser Seite, ebenso werden täglich Berichte und Fotos von den einzelnen Vorträgen oder Seminaren veröffentlicht.
Ich hoffe, wir sehen uns auf dieser Reise...
Viele Grüße,
Dirk

Aktuelle Termine
03. Mai Bad Honnef
"Wanderer auf einem namenlosen Pfad - Wie man verloren geht ... und sich selbst findet"
19.30 h Vortrag
Ort: Villa Schaaffhausen, Schaaffhausenstr. 5
Kosten: 15,- €
Infos & Reservierungen:
Tel.: 02224 9170 oder
info@villa-schaaffhausen.de

04. Mai Bad Honnef
"Möge der Segen Gottes auf Dir ruhen"
10.00 – 18.00 h Tagesseminar
Ort: Villa Schaaffhausen, Schaaffhausenstr. 5
Kosten: 70,- €
Infos & Reservierungen:
Tel.: 02224 9170 oder
info@villa-schaaffhausen.de

05. Mai Bielefeld
"Mit den Augen eines Kindes - Wie man im Reich Gottes wohnt"
19.30 h Vortrag
Ort: Verlag J. Kamphausen, Buddestr. 9 - 15
Kosten: 15,- €
Infos & Reservierungen:
Tel.: 0521 4002 888 oder
anmelden@j-kamphausen.de

06. Mai München
"Es war einmal ... - Mythen und Märchen als Weg zu unseren Herzen"
19.30 h Vortrag
Ort: Praxis Zwaka, Schillerstr. 37
Kosten: 15,- €
Infos & Reservierungen:
Tel.: 08093 906254 oder
info@blumedeslebens.de

08. Mai Freiburg
"Das Leben als größere Geschichte - Wie man seinen Platz im kosmischen Spiel findet"
19.30 h Vortrag
Ort: Tibet Kailash Haus, Wallstr. 8
Kosten: 15,- €
Infos & Reservierungen:
Tel.: 0521 4002 888 oder
anmelden@j-kamphausen.de

11. Mai Baden-Baden, Rainbow-Spirit-Festival
"Lebendige Weisheit - Wie man ein Leben voller Gelassenheit und Humor lebt"
12.30 h Vortrag
Ort: Kongresshaus, Augustaplatz 10
Kosten im Rahmen des Festival-Eintritts

12. Mai Baden-Baden, Rainbow-Spirit-Festival
"Schöpfungsspiritualität - Mutter Erde und das Geschenk unseres Lebens ehren"
13.30 h Vortrag
Ort: Kongresshaus, Augustaplatz 10
Kosten im Rahmen des Festival-Eintritts

13. Mai Baden-Baden, Rainbow-Spirit-Festival
"Möge der Segen Gottes auf Dir ruhen"
10.00 – 18.00 h Tagesseminar
Ort: Kongresshaus, Augustaplatz 10
Kosten: 95,- €
Infos & Reservierungen: 07221 996 49 50
oder info@onespirit.de

14. Mai Mettlach-Tünsdorf
"Der mystische Pfad - Ausdruck göttlicher Liebe"
20.00 h Vortrag
Ort: Meditationszentrum Neumühle
Kosten: 15,- €
Infos & Reservierungen: 06868 910312
oder claudia.herrmann@meditation-saar.de

15. Mai Mettlach-Tünsdorf
"Möge der Segen Gottes auf Dir ruhen"
10.00 – 18.00 h Tagesseminar
Ort: Meditationszentrum Neumühle
Kosten: 70,- €
Infos & Reservierungen: 06868 910312
oder claudia.herrmann@meditation-saar.de

Freitag, 4. April 2008

The Magic of Presence

Hello again!
There are so many ways we can learn - through the internet, with books and CDs, and so on, but there is something about the magic of presence - about being together and about learning from each other in a direct personal way that is so much more satisfying than these other methods that rely on a 'third party' or channel of communication.That's the reason for meeting up, for holding the kind of events we have planned for the tour - so that we can do more than simply receive information, so that we can be creative and inspired together.
Every good wish,
Philip Carr-Gomm

Freitag, 14. März 2008

Greetings everyone!

I am very much looking forward to this tour of Germany. We live in a strange, exciting and troubling age – filled with uncertainty. Now, more than ever before, the world needs people who have developed a degree of clarity and connection with their inner selves and the world of Nature. There is work for us to do, and that will be one of the themes I am hoping to share and explore with you. Now it is time for us to ‘roll up our sleeves’ and get to work!
This is a serious business but joy and laughter are vital when treading the spiritual path, and I hope we will not only learn a good deal in these meetings but also be able to have fun together: deep within us is the ‘dancing star’!
With every good wish,
Philip Carr-Gomm

Dienstag, 4. März 2008

Termine mit Philip Carr-Gomm

Weisheit der Natur mit Philip Carr-Gomm
- Deutschlandtermine im Mai 2008 -

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16. Mai – Bad Honnef
Abendvortrag:
Richtung stromaufwärts – Wie kann eine uralte Weisheitstradition wie das Druidentum heute in einer scheinbar verrückt gewordenen Welt von Wert sein?

Veranstalter: Villa Schaaffhausen
Kosten: 15,- €
Infos & Reservierungen:
Tel.: 02224 9170 oder
info@villa-schaaffhausen.de


17. und 18. Mai – Bad Honnef
Zwei-Tages-Seminar:
Leben aus der Ruhe der Natur - Mit druidischer Weisheit zur Quelle unserer Kraft
Wir alle möchten unserer Welt, die so unstabil und hilfsbedürftig erscheint, zur Seite stehen, doch wir brauchen ein Medium, mit dem wir arbeiten können und welches die Menschen wirklich erreicht und von authentischem Wert für sie ist. In diesem Zwei-Tages-Seminar werden wir lernen, wie wir mit dem DruidCraft Tarot arbeiten können, um unser Leben und das unserer Mitmenschen zu bereichern. Ganz praktisch hat dieses Wochenende das Ziel, uns Werkzeuge zu beschaffen, die es uns ermöglichen, in der Welt spirituell zu arbeiten.

Veranstalter: Villa Schaaffhausen
Kosten: 120,- € (+ Unterkunft und Verpflegung)
Infos & Reservierungen:
Tel.: 02224 9170 oder
info@villa-schaaffhausen.de


19. Mai – Bielefeld
Abendvortrag:
Druidentum als eine lebendige Weisheitstradition

Veranstalter: Verlag J. Kamphausen
Kosten: 15,- €
Infos & Reservierungen:
Tel.: 0521 4002 888 oder
anmelden@j-kamphausen.de


20. Mai – Horn – Bad Meinberg
Druidische Wanderung an den Externsteinen - Weisheitstraditionen und Kraftorte (zusammen mit Volkert Volkmann + bardischen Impressionen auf der Harfe + Abschlussritual)

Veranstalter: Verlag J. Kamphausen
Kosten: 45,- €
Infos & Reservierungen:
Tel.: 0521 4002 888 oder
anmelden@j-kamphausen.de


21. Mai – München
Abendvortrag:
Im Auge des Sturms – Vernünftig bleiben in einer unvernünftigen Welt
Es kann keinen Zweifel daran geben, dass die Menschheit in die schwierigste Phase ihrer Geschichte eintritt. Wie kann die Beschäftigung mit dem alten Wissen der Druiden in dieser Krisenzeit von Nutzen sein?

Veranstalter: Rainer Kitza
Kosten: 15,- €
Infos & Reservierungen:
Tel.: 08093 906254 oder
info@blumedeslebens.de


22. Mai – München
Tagesseminar:
Mit den heiligen Pflanzen und Tieren der druidischen Tradition arbeiten
In diesem Seminar werden wir lernen, das keltische Tier- und das keltische Pflanzenorakel zu nutzen, um Führung für uns selbst und für Menschen um uns herum zu erhalten. Ebenfalls werden wir lernen, die Orakel in unsere spirituelle Praxis einzubauen.

Veranstalter: Rainer Kitza
Kosten: 75,- €
Infos & Reservierungen:
Tel.: 08093 906254 oder
info@blumedeslebens.de


24. – 25. Mai – Keltendorf in Sünna
Zwei-Tages-Seminar:
Sänger, Schamane, Weiser
Das Druidentum ist ein spiritueller Weg und eine Praxis, die drei unserer größten Sehnsüchte anspricht: unsere volle Kreativität in unserem Leben auszudrücken, mit der Welt der Natur auf authentische Weise zu kommunizieren und Zugang zu finden zu einer Quelle tiefgründiger Weisheit.
Jede dieser drei Sehnsüchte entstammt einem anderen Aspekt unserer Seele, die wir als den Sänger, den Schamanen und den Weisen identifizieren können.
Im Druidentum helfen die Lehren der Barden die Qualitäten des Sängers hervorzubringen, den Künstler oder den Geschichtenerzähler in uns – unser kreatives Selbst; die Lehren des Vaten fördern den Schamanen, den Liebhaber der Natur, den inneren Heiler; während die Lehren des Druidengrades uns helfen unsere innerste Weisheit zu entwickeln – den Weisen, der in jedem von uns wohnt.
In diesem Seminar werden wir die Wege entdecken, in denen uns das Druidentum helfen kann, diese drei Aspekte unseres Selbst zu entwickeln.
In der kraftvollen Umgebung des Keltendorfes Sünna werden wir zwei inspirierende Tage verbringen – abends wird Axel Brück uns mit schamanischer Trommelmusik verzaubern.

Veranstalter: Kelten-Hotel Sünna
Kosten: 120,- € (+ Unterkunft und Verpflegung)
Infos & Reservierungen:
Tel.: 036962 2670 oder
info@keltenhotel.de

Freitag, 29. Februar 2008

Seán Ólaoire auf Tour

In den nächsten Wochen bin ich wieder mit Seán ÓLaoire auf Tour... Seán  ist ein irischstämmiger katholischer Priester und klinischer Psychologe, der 14 Jahre in Afrika gelebt hat, sein erstes Buch auf Suaheli verfasste, wegen seiner Kritik am politischen System das Land verlassen musste und seitdem in Kalifornien predigt. Aufgrund seiner freidenkerischen Art wurde er von seiner Diozöse ausgeschlossen, worauf ihm ca. 500 Gemeindemitglieder folgten, die nun die „Companions On The Journey“ bilden, eine moderne „Pilgergemeinde“. 
Hier sind Seáns Worte, mit denen er die Menschen einlädt, an seinen Vorträgen teilzunehmen:

Dear friends!
I learned story-telling from my "druid-grandfather" and, later, from the Kalenjin peoples in East Africa. The deepest truths can only be captured by stories - they are the best way to speak of the God-mystery, without
destroying it in the process. Come and join us for a session of mystical story-telling.
I'm looking forward to my visit in Germany and to see all of you!
May God continue to hold you tenderly in the hollow of Her hand.
Seán